Gründlinger Christine


Geboren wurde ich am 24. 3. 1957 in Graz, österr. Staatsbürgerin. Meine
Eltern sind August (1927 – 1981) und Paula (*1933) Gründlinger.
Die Volks-, Haupt- und Handelsschule besuchte in Graz. 1974 begann
meine berufliche Laufbahn. Zuerst als Sekretärin, später dann als
Typographin, Teilhaberin einer Werbeagentur und die letzten Jahre im Außendienst für einen
deutschen Schulbuchverlag tätig, den ich leider durch die Pflege meiner alten Mutter vor sieben
Jahren aufgeben musste. Per 1. 4. 2017 gehe ich in die Alterspension.
Zu meinen Hobbys zählen: Reisen, die ich leider durch die Pflege meiner Mutter nicht mehr
machen kann. Lesen von Geschichts- und Sachbücher und Biographien. Fotografieren, wobei ich
mich nun verstärkt auf sw-Fotos verlegen will. Beschäftigung mit alternativen Heilmethoden (bin
dipl. Mineralstoffberaterin nach Dr. Schüssler und Bachblütenberaterin). Bin seit knapp 20 Jahren
im Vorstand des Biochem. Vereins Österreich. Ich liebe klassische Musik, aber auch Jazz und Swing
aus den 40-er-Jahren. Bei Musik kann ich mich sehr gut entspannen. Ja, und sehr gerne bin ich mit
meinem Chihuahua Maxi in der Natur unterwegs, wenn ich die nötige Zeit dazu finde. Bis vor
einigen Jahren leitete ich die Sektion Steiermark des Chihuahua-Club Austria. Aus Zeitmangel bin
ich die zweite Reihe getreten und nunmehr die Stellvertreterin des Clubs.
Mit spirituellen Fragen beschäftige ich mich schon seit meiner Jugendzeit. Zuerst mit der Frage gibt
es ein Leben nach dem Tod, damit kam ich dann zur Reinkarnation. Leider konnte mir die röm.kath.
Kirche, der ich durch meine Taufe angehört habe, nicht so recht weiterhelfen. Die Folge war, dass
ich aus der Kirche austrat.
In den folgenden Jahren kam ich in eine tiefe Glaubenskrise. Da war der frühe Tod meines Vaters,
der mich an Gott und der Welt zweifeln ließ. Aber trotzdem hatte ich immer wieder das Gefühl es
gibt doch etwas. Gestärkt durch viele intensive Gespräche mit meiner Tante kam ich wieder auf die
Suche nach Gott. Ich suchte eine Heimstatt, wo ich mich zuhause und angekommen fühlen konnte.
Die Beschäftigung mit dem tibetischen Buddhismus durch mein tibetisches Patenkind und die
Begegnung mit dem Dalai Lama haben mich glauben lassen, das sei mein Weg. Aber letzten Endes
fehlte das gewisse Etwas. Durch weitere intensive Gespräche mit meiner Tante fand ich wieder
mehr zum christlichen Glauben. Anschließend folgte die Beschäftigung mit der evangelischen
Kirche.
Irgendwann erinnerte ich mich an den wunderschönen Gedächtnisgottesdienst anlässlich des Todes
meines Vaters in der Altkatholischen Kirche in Graz. Kurzentschlossen suchte ich das Gespräch in
der Kirche und ein leichtes Gefühl des „das könnte es sein“ schlich sich bei mir ein. Es dauerte
dann zwar noch einige Zeit bis ich mich zum Eintritt entschloss. Dem voran gingen ein sehr
stimmiges Gespräch mit Pfarrer Handler und mit Regina Lechner. Ich fühlte mich angekommen und
angenommen.
Dieser familiäre Kreis erweckte in mir das Gefühl der Zugehörigkeit und dass ich jetzt zuhause
angekommen bin. Das war auch der Grund warum ich mich immer mehr in diese Kirche einbrachte.
Zuerst im Seelsorgeteam und in der Folge m Gemeindevorstand. Ich wollte einfach etwas
zurückgeben für diese wunderbare Gemeinschaft. Im Auftrag des Pfarrers übernahm
Begräbnisdienste, wenn dies notwendig war. Diese Aufgabe erfüllt mich mit einem tiefen Gefühl
des inneren Friedens, wenn ich Trauernde auf einem kurzen Weg begleiten konnte. Das Vertrauen,
das mir wildfremde Menschen entgegenbringen, erzeugt in mir ein Gefühl der Demut und
Dankbarkeit.
Durch den Tod von Frau Ingrid Czerweny habe ich mich entschlossen Vikarin Elisabeth
Schwingenschlögl bei den monatlichen Bibelstunden zu unterstützen. Ebenso begleite ich sie
einmal im Monat zum Gottesdienst nach Kapfenberg, den sie für die Kirchenmitglieder in der
nördlichen Obersteiermark hält.
Bei der Urania besuchte ich die Seminarreihe „Kulturgeschichte der Bibel Neues Testament“, die
jetzt weitergeht mit „Kulturgeschichte des frühen Christentums von 100 bis 500 n. Chr.“ Diese
Seminarreihe wird von dem bekannten Religionsphilosophen Prof. DDr. Anton Grabner-Haider
gehalten. Selbstverständlich habe ich mir die dazu passende Literatur angeschafft. Weiters besuche
ich den Lektorenkurs bei der evangelischen Kirchengemeinde in Graz, der bis Juli 2017dauert.
Auch habe ich mich schon angemeldet für das Theologische Fernstudium beim Institut Fernkurs für
Theologische Bildung, Wien, Stephansplatz. Beginn im November 2017 in Graz.
Ich hoffe, dass ich durch diese Voraussetzungen für die weitere Ausbildung zur Lektorin in der
Kirche Graz in Betracht gezogen werde, da ich das Amt der Lektorin/des Lektors als
seelsorgerischen Dienst in der Gemeinde gerne erfüllen möchte.

mailto:csg1@gmx.net