Der tägliche Gedanke vom Pfarrer

Liebe Altkatholiken und Altkatholikinnen , Liebe Brüder und Schwestern im Glauben

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6 Kommentare

  1. Liebe Altkatholikinnen und Altkatholiken der Kirchengemeinde Graz, liebe Glaubensgeschwister der Altkatholischen Kirche Österreichs, liebe Freundinnen und Freunde unserer Kirche!
    Pfingsten: Sende aus deinen Geist und das Angesicht der Erde wird neu.
    1. Gedicht: „Göttlicher Lichtfunke“ (Pierre Stutz)
    Mit den Augen der Ewigkeit die Wirklichkeit anschauen im Verweilen im Hier und Jetzt.
    Steine und Wasser erkennen als Bild meiner Seelenlandschaft, die Faszination und Widersprüchlichkeit ausdrücken.
    Fester Grund, endlose Weite, göttlicher Funken in allem.
    2. Bibelstelle: 1 Joh 4, 13 (Bibel in gerechter Sprache)
    13 Daran erkennen wir, dass wir in Gott bleiben und Gott in uns: Wir haben von göttlicher Geistkraft bekommen.
    3. Segensgebet: „Der Herr segne und behüte dich“
    Der Herr, der Mächtige, Ursprung und Vollender aller Dinge segne dich.
    Er gebe dir Gedeih und Wachstum, Gelingen deinen Hoffnungen, Früchte deiner Mühe und behüte dich vor allem Argen, sei dir Schutz in Gefahr und Zuflucht in Angst.

  2. Liebe Altkatholikinnen und Altkatholiken der Kirchengemeinde Graz, liebe Glaubensgeschwister der Altkatholischen Kirche Österreichs, liebe Freundinnen und Freunde unserer Kirche!
    Pfingsten: Dem Heiligen Geist folgen.
    1. Gedicht: „Mich nicht mehr aufhalten lassen“ (Pierre Stutz)
    Im Fluss des Seins zur Lebendigkeit bewegt, die Leichtigkeit des Werdens genießen.
    Mich nicht mehr aufhalten lassen von Ungereimtheiten und Unausgeglichenheiten, dankbar Deine Lebenskraft feiern.
    Lachen können über die Kleinlichkeiten des Alltags, Deinen ewigen Glanz erahnen, der meinem Leben einen neuen Spielraum eröffnet.
    2. Bibelstelle: Gal 5, 25 (Bibel in gerechter Sprache)
    25 Wenn wir durch die Geistkraft leben, wollen wir auch die Ordnungskategorien der Geistkraft praktizieren.
    3. Segensgebet: „Gottes Liebe wärme dich“ (aus Irland)
    Gottes Liebe wärme dich.
    Gottes Gegenwart umstrahle dich.
    Gottes Geist möge in dir sein.
    Gottes Kraft soll in dir wirken.
    Gottes Zärtlichkeit soll dich beschützen.
    Gottes Friede soll dich umgeben.

  3. Liebe Altkatholikinnen und Altkatholiken der Kirchengemeinde Graz, liebe Glaubensgeschwister der Altkatholischen Kirche Österreichs, liebe Freundinnen und Freunde unserer Kirche!
    Pfingsten: Zwischen Himmel und Erde, erfüllt mit Heiligem Geist.
    1. Gedicht: „Lebenskraft“ Pierre Stutz
    Du bist jene schöpferische Kraft in unserem Berufsalltag, jene unerwartete Kreativität, die lebensfördernde Initiativen in schwierigen Sachzwängen entstehen lässt.
    Du bist jene erotische Kraft in unseren Beziehungen, jene beglückende Lebensspur, die unser Leben beschwingt und zur Gastfreundschaft bewegt.
    Du bist jene solidarische Kraft in unserem Engagement, die zum Widerstand führt für eine befreiende Lebensqualität.

    2. Bibelstelle: Gal 5, 22-23 (Bibel in gerechter Sprache)
    22 Die Frucht aber der Geistkraft ist Liebe, Freude, Friede, Großmut, Freundlichkeit, Treue,
    23 Bescheidenheit, Selbstbeherrschung. Solchen Dingen steht das Gesetz nicht entgegen!

    3. Segensgebet: Jüdischer Segensspruch
    Ich wünsche dir Augen, mit denen du einem Menschen ins Herz schauen kannst und die nicht blind werden, aufmerksam zu sein auf das, was er von dir braucht.
    Ich wünsche dir Ohren, mit denen du auch die Zwischentöne wahrnehmen kannst, und die nicht taub werden beim Horchen auf das, was das Glück und die Not des anderen ist.
    Ich wünsche dir einen Mund, der das Unrecht beim Namen nennt, und der nicht verlegen ist, um ein Wort des Trostes und der Liebe zur rechten Zeit.
    Ich wünsche dir Hände, mit denen du liebkosen und Versöhnung bekräftigen kannst, und die nicht festhalten, was du in Fülle hast und teilen kannst.
    Ich wünsche dir Füße, die dich auf den Weg bringen, zu dem, was wichtig ist, und die nicht stehen bleiben, vor den Schritten, die entscheidend sind.
    Ich wünsche dir ein Rückgrat, mit dem du aufrecht und aufrichtig leben kannst, und das sich nicht beugt, vor Unterdrückung, Willkür und Macht.
    Und ich wünsche dir ein Herz, in dem viele Menschen zu Hause sind, und das nicht müde wird, Liebe zu üben und Schuld zu verzeihen.

  4. Liebe Altkatholikinnen und Altkatholiken der Kirchengemeinde Graz, liebe Glaubensgeschwister der Altkatholischen Kirche Österreichs, liebe Freundinnen und Freunde unserer Kirche!
    Pfingsten: Eine Tür durch die der Heilige Geist eintritt.“ Gehen wir auf Pfingsten zu, offen und vertrauend.
    1. Gedicht: „Zwischen Himmel und Erde“ Vreni Merz
    Ein Glanz frühmorgens ohne Laut und Nebel.
    Zarte Spitzen in der dünnen Luft.
    Wer ahnt die Stunde, wann sie kommt?
    Und keine Fragen mehr nur eine, was wird sein nach aller Tage Abend?
    Wer wird uns ans neue Ufer tragen, ein paar Worte wechseln?
    Wirst du mich erkennen?
    Werden Ohren hören, Augen sehen?

    2. Bibelstelle: Röm 15, 13 (Bibel in gerechter Sprache)
    13 Gott, die Quelle aller Hoffnung, erfülle euch in eurem Vertrauen mit aller Freude und Frieden, dass ihr von Hoffnung überfließt durch das Wirken der heiligen Geistkraft.

    3. Segensgebet: Trinitarischer Segen
    Es segne dich der Herr, der dich erschaffen hat.
    Es behüte dich der Sohn, der für sich am Kreuz gelitten hat.
    Es erleuchte dich der Heilige Geist, der in dir lebt und wirkt.

  5. Liebe Altkatholikinnen und Altkatholiken der Kirchengemeinde Graz, liebe Glaubensgeschwister der Altkatholischen Kirche Österreichs, liebe Freundinnen und Freunde unserer Kirche!
    „Rund um Pfingsten“ lautet das Motto meiner Gedanken für die Woche bis Pfingsten und der Woche danach: Sich öffnen, damit der Geist Gottes einziehen kann. Eins-werden mit dem göttlichen Ur-Quell, der Quelle des Lebens und der Liebe.
    Sie finde eine Auswahl an Gedichten und Bibelstellen, die die Themen: Heiliger Geist und Lebenskraft beinhalten. Beides schließt wie gewohnt mit einem Segensgebet ab.
    1. Gedicht: „Bewegung im Stillstand“ Pierre Stutz
    Echtes Leben gebiert sich nicht durch entschiedene Klarheit sondern auch in Zeiten der verunsichernden Unentschlossenheit.
    Echtes Leben ereignet sich im wohlwollenden Annehmen der Zeiten des Zweifels und der Verschwommenheit.
    Echtes Leben entfaltet sich im vertrauensvollen Erahnen der Bewegung im Stillstand.

    2. Bibelstelle: Eph 3, 16-18 (Bibel in gerechter Sprache)
    16 Gott möge euch entsprechend dem Reichtum seiner Ehre geben, dass ihr mit Kraft durch Gottes Geist im Innern gestärkt werdet,
    17 dass Christus durch den Glauben in euren °Herzen wohne, in Liebe verwurzelt und begründet,
    18 so dass ihr imstande seid, mit allen Heiligen zu begreifen, was die Länge und Breite und Höhe und Tiefe ist.

    3. Segensgebet: Segen aus der feministischen Theologie
    Gott stärke, was in dir wachsen will, er schütze, was dich lebendig macht.
    Gott schenke dir, was für dich heilsam ist, er scheue darauf, was du freigibst.

  6. Liebe Altkatholikinnen und Altkatholiken der Kirchengemeinde Graz, liebe Glaubensgeschwister der Altkatholischen Kirche Österreichs, liebe Freundinnen und Freunde unserer Kirche!
    Der Sonntag ist der Tag des Herrn. Der Sonntag ist zugleich der Tag, an dem man zu sich selbst liebevoller sein sollte.

    1.Gedanken: „Als ich mich selbst zu lieben begann“
    Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit, zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschieht, richtig ist – von da an konnte ich ruhig werden. Heute weiß ich: Das nennt man „VERTRAUEN“.
    Als ich mich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben. Heute weiß ich: Das nennt man „AUTHENTISCH SEIN“.
    Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich nach anderen Leben zu sehnen, und ich konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war. Heute weiß ich: Das nennt man „REIFE“.
    Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben, und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen. Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude macht, was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt, auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo. Heute weiß ich: Das nennt man „EHRLICHKEIT“.
    Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen, und von allem, was mich immer wieder herunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das „Gesunden Egoismus“ aber heute weiß ich, das ist „SELBSTLIEBE“.
    Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt. Heute weiß ich: Das nennt man „DEMUT“.
    Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen. Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet. So lebe ich heute jeden Tag und nenne es „BEWUSSTHEIT“.
    Als ich mich selbst zu lieben begann, da erkannte ich, dass mich mein Denken armselig und krank machen kann, als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte, bekam der Verstand einen wichtigen Partner. Diese Verbindung nenne ich heute „HERZENSWEISHEIT“.

    2. Bibelstelle Mk 12, 28-31: Bibel in gerechter Sprache
    28 Einer von den toragelehrten Frauen und Männern trat hinzu. Er hatte gehört, wie sie diskutierten, und hatte bemerkt, dass Jesus Fragen gut beantwortete. Er fragte ihn: »Welches ist das wichtigste aller Gebote?«
    29 Jesus antwortete: »Das wichtigste ist: Höre, Israel! Gott ist für uns Gott, einzig und allein Gott ist Gott.
    30 So liebe denn Gott, Gottheit für dich, mit Herz und Verstand, mit jedem Atemzug, mit aller Kraft.
    31 Das zweitwichtigste Gebot lautet: Liebe deine Nächste und deinen Nächsten, wie du dich selbst liebst. Kein anderes Gebot ist größer als diese zwei.«

    3. Segensgebet (nicht nur) für den gottesdienstlichen Gebrauch
    Mögest du am Morgen voll Erwartung sein, mittags sei voller Kraft und abends sei voller Weisheit. Gott segne dich.

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