Gedanken von Altkatholiken und Altkatholikinnen in Österreich und aller Welt

Liebe Altkatholiken und Altkatholikinnen , Liebe Brüder und Schwestern im Glauben

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4 Kommentare

  1. Liebe Altkatholikinnen und Altkatholiken der Kirchengemeinde Graz, liebe Glaubensgeschwister der Altkatholischen Kirche Österreichs, liebe Freundinnen und Freunde unserer Kirche!
    Heute zum Thema “Dankbarkeit – dankbar sein” einige Sätze aus dem Buch von Eva-Maria Zurhorst: Ida – Die Lösung liegt in dir, auf den Seiten 208-209:
    “Seien Sie von Herzen für etwas dankbar – und es vermehrt sich in Ihrem Leben…Dankbarkeit für etwas erzeugt in Ihnen das Gefühl, diese Sache zu haben, zu erleben, zu fühlen…Wenn Sie die Essenz der Kraft der Dankbarkeit in sich hineinlassen, dann wird Ihnen immer bewusster, im Leben dreht sich alles um Öffnung und nicht um Wollen, Machen, Haben und Wünschen. Öffnung ist das Tor zu unserem inneren Frieden. In ihr finden wir unser Glück, und durch sie erlösen wir unseren Schmerz.”
    Übung: “Verbinden Sie sich in einem Gefühl der Dankbarkeit mit Ihrem Atem und sammeln Sie Ihre ganze Aufmerksamkeit zärtlich in Ihrem Herzen. Fühlen Sie, wie die Wellen der Dankbarkeit sich in Ihrem Körper ausdehnen. Wie die Melodie der Dankbarkeit in Ihnen erklingt.”
    Segensgebet: “Der Herr sei vor dir, um dir den rechten Weg zu zeigen. Der Herr sei neben dir, um dich in die Arme zu schließen und dich zu schützen. Der Herr sei hinter dir, um dich zu bewahren vor der Heimtücke böser Menschen. Der Herr sei unter dir, um dich aufzufangen, wenn du fällst und dich aus der Schlinge zu ziehen. Der Herr sei in dir, um dich zu trösten wenn du traurig bist. Der Herr sei um dich herum, um dich zu verteidigen, wenn andere über dich herfallen. Der Herr sei über dir, um dich zu segnen. So segne dich der gütige Gott. (Altchristliches Segensgebet in: Altkatholisches Gebetbuch: Spurensuche – Versuche zu beten, Seite 226)

  2. Liebe Altkatholikinnen und Altkatholiken der Kirchengemeinde Graz, liebe Glaubensgeschwister der Altkatholischen Kirche Österreichs, liebe Freundinnen und Freunde unserer Kirche!
    Es ist schon mehr als 10 Jahre her, da bin ich auf einen indischen Guru aufmerksam gemacht worden. Sein Name, den er sich selbst gegeben hatte, war Osho (heißt übersetzt: Lehrer, Meister). In zahlreichen Büchern wird Oshos Vision vermittelt: “Einer qualitativ neuen Art von Mensch, der nicht nur sein Alltagsleben schöpferisch zu gestalten vermag, sondern auch Zugang zu entspannter Stille und Meditation findet.”
    In seinem Buch “Morgenmeditationen – 365 Einstimmungen für den Tag” empfiehlt er, jeden Morgen direkt nach dem Aufwachen einen Abschnitt zu lesen. Hier eine “Kostprobe” auszugsweise von Seite 376: “Das Leben ist ein Geschenk Gottes…So ein kostbares Geschenk, so ein unvergleichliches, einzigartiges Geschenk…Es wird nicht deshalb gegeben, weil wir es verdient haben, sondern weil Gott der Versuchung nicht widerstehen kann, es uns zu geben…Deshalb überschüttet er uns ständig damit. Würdig, unwürdig, verdient, unverdient, Heilige, Sünder – das ist ganz gleich, Gott gibt ständig…Dieses Verständnis bewirkt eine Veränderung in deinem Bewusstsein. Dann beschwerst du dich nicht mehr, dann bist du unermesslich dankbar – und diese Dankbarkeit ist Gebet.”
    Ein zweites Buch von ihm “Abendmeditationen – Texte zum Tagesausklang” enthält für jeden Abend des Jahres einen kleinen Text, der an das Wesentliche erinnert und so dem Einschlafen eine andere Qualität gibt. Eine “Kostprobe” gefällig? – Auszüge von Seite 161: “Gebet bedeutet nicht, etwas zu Gott zu sagen, Gott um etwas zu bitten: Gebet bedeutet, Gott zuzuhören. Wenn du etwas zu sagen hast, kann es nur ein `Danke´ sein…Du musst wahres Gebet lernen. Es besteht aus Schweigen, es besteht aus tiefem Zuhören. Gott will dir etwas mitteilen. Er sucht nach dir, aber er findet dich nie, weil du so beschäftigt bist. Sei still, immer weniger beschäftigt, stehe immer mehr zur Verfügung, und bald wirst du anfangen, die leise Stimme in dir zu vernehmen…In dem Moment, in dem du in Verbindung bist…es ist so beseligend, so ekstatisch, dass du dich nur in tiefer Dankbarkeit verbeugen kannst.”
    Segensgebet: “Der Segen Aarons: Gott, der Ursprung und Vollender aller Dinge, segne dich, gebe dir Glück und Gedeihen und Frucht deiner Mühe, und behüte dich, sei dir Schutz in Gefahr und Zuflucht in Angst. Er lasse leuchten sein Angesicht über dir, wie die Sonne die Erde wärmt und Freude gibt dem Lebendigen, und sei dir gnädig. Er löse dich von allem Bösen und mache dich frei. Er sehe dich freundlich an, er sehe dein Leid, er heile und tröste dich. Er gebe dir Frieden, das Wohl des Leibes und das Heil der Seele. Amen. Gott will es. Gott selbst. So steht es fest nach seinem Willen für dich.” (Jörg Zink in: Altkatholisches Gebetbuch: Spurensuche – Versuche zu beten, Seite 224)

  3. Liebe Altkatholikinnen und Altkatholiken der Kirchengemeinde Graz, liebe Glaubensgeschwister der Altkatholischen Kirche Österreichs, liebe Freundinnen und Freunde unserer Kirche!
    Meine Beiträge in der kommenden Woche beinhalten zum einen den stärksten Ausdruck von Liebe: “Dankbarkeit und dankbar sein” für das Leben und alle Ihre Lieben und zum zweiten “Segensgebete”, denn das Leben will ein gesegnetes sein. Gott segne und beschütze Sie und alle Ihre Lieben!
    Einer meiner Lieblingsautoren gibt eine ersten Impuls: Robert Betz, Willkommen im Reich der Fülle, Kapitel 13: Mach dein Denken zum Danken, Seiten 84-87.
    “Mach dir bitte klar, was das Leben dir jeden Tag von morgens bis abends alles schenkt…Werde dir der Geschenke des Lebens täglich bewusster und fange an, sie zu würdigen, sie mit Würde, mit Achtsamkeit und mit Dankbarkeit zu empfangen. Wenn du denkst, dann denke in Dankbarkeit…Und danke dem Himmel, danke Gott, danke dem Leben, dass du leben darfst…Wenn du morgens aufwachst, dann bleibe noch ein paar Minuten in deinem Bett liegen und nimm wahr, dass du schon wieder einen Tag in diesem Körper auf dieser Erde geschenkt bekommst, und sage: `Danke, danke, danke!´ – für diesen neuen Tag, und wenn du magst, kannst du ergänzen: `Aus diesem Geschenk will ich das Beste machen!´”
    Segensgebet: “Der Herr segne dich, er lasse dein Leben gedeihen, er lasse deine Hoffnungen erblühen, er lasse deine Früchte reifen. Der Herr behüte dich, er umarme dich in deiner Angst, er stelle sich vor dich in deiner Not. Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir, wie ein zärtlicher Blick erwärmt, so überwinde er bei dir, was erstarrt ist. Er sei dir gnädig, wenn die Schuld dich drückt, dann lasse er dich aufatmen und mache dich frei. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich, er sehe dein Leid, er tröste ud heile dich. Er schenke dir das Wohl des Leibes und das Heil deiner Seele durch Jesus Christus! Er gebe dir Frieden.” (Peter Kerschbaumer in: Altkatholisches Gebetbuch: Spurensuche – Versuche zu beten, Seite 221)

  4. Liebe Altkatholikinnen und Altkatholiken der Kirchengemeinde Graz, liebe Glaubensgeschwister der Altkatholischen Kirche Österreichs, liebe Freundinnen und Freunde unserer Kirche!
    Marie Mannschatz und Angelika Baur: Buddhas Herzmeditation. Mit Achtsamkeit zu Selbstliebe und Mitgefühl: Seite 118 ff. (Das mitfühlende Herz – Sich von Herzen freuen)
    “Wir können anderen nicht geben, was wir selber nicht haben. Deshalb nähren wir mit unseren Herzenswünschen zuerst unser eigenes Herz. Damit kultivieren wir die Fähigkeit, uns selbst zu lieben, und schaffen die Vorraussetzung, anderen Menschen in Liebe und Mitgefühl zu begegnen und ihnen helfen zu können. ”
    Spruch: “Mitgefühl ist der Wunsch, dass alle Wesen Befreiung vom Leiden erlangen.” Tenzin Gyatso (14. Dalai Lama)
    “Wenn wir die Finsternis der Nacht erlebt haben, wissen wir das Licht des Tages zu schätzen – das Leid macht uns empfänglich und sensibel für die Freude…Negative Ereignisse beschäftigen uns (also) viel mehr und länger als positive, freudige Erfahrungen. Wir können jedoch dieser Tendenz entgegenwirken, indem wir ganz bewusst die Freude und das Gute fördern und ihnen Aufmerksamkeit schenken, sie in uns aufnehmen und verinnerlichen.”
    Spruch: “Wahre Liebe schenkt immer Freude – uns und denen, die wir lieben.” Thich Nhat Hanh (Vietnamesischer Zenmeister)
    Gebet an den Schöpfer: Danke, Vater-Mutter-Schöpfer-Gott, für diesen neuen Tag, für dieses neue Leben, das du mir schenkst, es zu gestalten. Danke für dein herrliches Erbe, das in mir ist, deine grenzenlose Kraft, zu erschaffen, und deine unendliche Fähigkeit, zu lieben. Möge heute das Bewusstsein in mir wachsen, dass ich eins bin mit dir, das heißt mit ALLEM-WAS-IST. Das ist mein Wunsch und mein Wille. Und so sei es. Amen. (Robert Betz, Willkommen im Reich der Fülle, Gebet am Abend, Seite 186)

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